Sie sind hier: Tauchen an der Korallenküste
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Allgemein:
Abbildung: Le Merou - das Tauchcenter des Hotel Mehari -
Da wir persönlich uns über Wasser mehr zu Hause fühlen als unter Wasser, hat uns freundlicherweise ein wirklicher Tauchspezialist einen Reisebericht samt Bildmaterial, was er uns zur Verfügung gestellt hat ist auch im Rahmen der hier eingestellten Diashow zu sehen.
Daniel Steffen ist ein Tauchspezialist vom Tauchclub Thunersee in der Schweiz.
Mehr über Daniel Steffens Tauchclub und mehr Bilder auf:
Tauchclub Thunersee Schweiz http://www.tc-thunersee.ch
Sein Bericht:
Die Mittelmeerküste von Bizerte bis Tabarka wird auch die Korallenküste genannt. So war ich nach einem entspannten Flug nach Tunis (der Rückflug ging dann direkt ab Tabarka), gespannt auf die Tauchgründe der Korallenküste.
Abbildung: Farbenvielfalt unter Wasser -
In Tabarka gibt es vier Tauchbasen. Alle tauchen und schulen nach CMAS und sind vom tunesischen Tauchverband zertifiziert. Ich habe mir dann das Tauchcenter Le Merou im Hotel Golden Yasmin Mehari ausgesucht. Die Basis bietet alles, was man benötigt und 12Lt Stahlflaschen. Die Tauchgänge sind mit 26 Dinar inklusive Flasche, Blei, Bustransfer und Bootsfahrt recht günstig (ca. 15 Euro). Nitrox gibt es auf keiner der Basen.
Abbildung: Die Crew vom Le Merou Tauchcenter -
Die Guides sind echt gut drauf und lassen einem in Frieden und Ruhe tauchen. Das Ganze läuft tunesisch gemütlich aber äusserst pünktlich ab. Tauchen kann man so lange die Flasche reicht.
Abbildung: Genug Sauerstoff für alle -
Die Tauchplätze rund um Tabarka bis hin zur Grenze sind nirgendwo tiefer als 35 Meter, somit auch kein großes Problem. Trotzdem sind sie höchst abwechslungsreich. Der Meeresgrund ist übersät mit rieseigen Felsblöcken, die tolle Schluchten und Tunnel gebildet haben.
Die Tunnel sind zum Teil richtige Katakomben, mit engen, schmalen Gängen, die sich gut betauchen lassen.
Abbildung: Was wohl hinter dieser Spalte kommt? -
Die Bepflanzung ist mehrheitlich "grün und weiss". Wirklich schöne Korallen gibt es nur vereinzelt in der Region. Dafür umso größere Zackis, die in ganzen Schwärmen vorkommen. Alles in allem sehr schöne
Tauchgänge, die mal was anderes bieten, in einer angenehmen,entspannter Atmosphäre.
Abbildung: Wo kommst du denn her? -
Die Region scheint mir ideal für einen Familien-Tauchurlaub mit nicht- tauchenden Partnern, da viel Abwechslung und schöne Strände geboten werden.
Abbildung: Hier ist die Familie gut aufgehoben -
An dieser Stelle wir auch bald wieder eine Diashow zu sehen sein, die zur Zeit überarbeitet wird.
Tabarka –
die „kleine Schweiz Afrikas“
Zum Greifen nahe sind die Berge und ein herrlicher, vom Oued Kebir geteilter Strand. Vor dem Hafen liegt die verschlafene Ile de Tabarka mit einem Leuchtturm und den Ruinen einer Genueser Festung, welche durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Die Burg dient öfters als Filmkulisse: Im Jahr 2007 kam der De-Laurentiis-Streifen „Die letzte Legion“ mit Ben Kingsley und Colin Firth in die Kinos. Der Film basiert auf dem Roman des italienischen Schriftstellers Valerio Massimo Manfredi, Regie führte Doug Lefler. Nicht zu übersehen sind im Westen der Uferpromenade Les Aiguilles, die bizarr erodierten Felsnadeln, die bis zu 25 m in den Himmel stechen. „Fischfang, Korallen- und Schwammfischen, Korkverarbeitung, intensive Landwirtschaft sowie Schafzucht sicherten in den vergangenen Jahrhunderten den Bewohnern von Tabarka eine komfortable und sichere Existenz. Spätestens seit der Eröffnung des Flughafens „7. November“ im Jahr 1992 ist Tabarka zum führenden und leicht erreichbaren Touristenzentrum des Nordens geworden“, berichtete Ethnologin und Polyglott-Mitarbeiterin Daniela Schetar.
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