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Glaube und Religion

Toleranz ist gewachsenes Erbe

Das phönizische Erbe - die punische Kultur

Wie für die anderen Völker der klassischen Antike, so ist die Religion das Grundelement auch für die punische Kultur. Die punische Kultur baut auf dem Baalskult auf. Sie ist zum einen ein identitätsschaffendes Bezugssystem für die im westlichen Mittelmeerraum und in Afrika verstreuten Kolonisten und einpolitisches Bindemittel, das die Siedlungen miteinander unter dem Schutz ihrer Götter verbindet. Die Macht und die Ansprüche der punischen Götter sind jedoch stärker als in der griechisch römischen Welt.

Abbildung: auf dem Thron sitzender Baal Hammon - 1. Jh. n. Chr. Bir Bou Regba, Bardo- Nationalmuseum

Die griechisch römische Götterwelt hält Einzug

Die punische Religion bleibt jedoch aufnahmebereit, denn Karthago führt 396 offiziell den Fruchtbarkeitskult der griechischen Erdgöttinnnen Demeter - Ceres und Kore - Persephone ein.

Die griechisch- römische Göttervereherung des Fruchtbarkeitskultes hält an bis zur Übernahme des Landes im Jahre 695 n. Chr. mit der Eroberung Karthagos durch Hassan Ibn Nomane.


Durch diese Übernahme erfolgt dann im 8. - 9. Jhd. die Ausbreitung des Islams und die Gründung der Dynastie der Aghlabiden.

Der islamische Glaube ist bis heute erhalten.
Wir haben die Erfahrung gemacht, das gerade in Tunesien der Glaube offen und tolerant gelebt wird.
Uns ist man immer offen und herzlich entgegengekommen. Nach Aussagen einiger führender Persönlicheiten und eigenen Erfahrungen ist die Sicherheitslage in Tunesien abgesichert. Dort wird niemand auf die Idee kommen, Schwierigkeiten zu machen, da eine harte Bestrafung folgt, und die "Garde nationale" sowie das Militär ständig präsent sind. Alle Ausfallstraßen sind durch Kontrollen gesichert, ebenso wie die Strandpatroullie mehrfach täglich den Strand auf und ab fährt, das Polizeiboot der Wasserschutzpolizei regelmäßig Streife fährt. Ankommende Schiffe und Yachten werden zunächst auf dem Meer kontrolliert und dann mit Begleitschutz in den Hafen geleitet. Genauso fliegt 2 x täglich der Militärhubschrauber das ganze Gebiet ab. Auch in den Städten ist die Polizei nicht zu übersehen und "Verkehrsünder" und andere "Gauner" werden hart bestraft.

Die Aussage "hier traut sich keiner was anzurichten" haben wir mehrfach von unterschiedlichsten, auch amtlichen Stellen gehört.

Der Urlaub in Tabarka ist also absolut sicher.