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Tourismus - mehr als nur Sonnenbrand |
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Strand in Tabarka im September 2007 hier gibt es noch Ruhe und Erholung
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Die neue tunesische Strategie zur Entwicklung des Tourismus- (Stand Okt. 2007)
Klasse und Masse - unter diesem Motto könnte die neue tunesische Strategie zur Entwicklung des Tourismus stehen. Der "Bronze"oder Grilltourist bleibt zwar unverzichtbar, aber neben dem klassischen Badetourismus soll der Gast auch auf ein hochwertiges Angebot in den Bereichen
Natur, Kultur, Sport und Körperpflege zugreifen können.
Die Ziele sind hoch gesteckt: 6 neue Touristikzentren mit insgesamt 73.000 Betten sollen neu entstehen, 500 alte Hotelanlagen ( ca. 15.000 Betten) mit einem Aufwand von ca. 1,25 Mrd. Euro erneuert und die Besucherzahlen von 6,4 Mio. in 2005 auf ca. 10 Mio. im Jahr 2010 angehoben werden.
Angesichts der wachsenden Konkurenz der anderen Länder des südlichen Mittelmeerraumes ein ehrgeiziges Unterfangen. Denn neben den bereits am Markt etablierten Ländern, wie Türkei, Ägypten und Marokko, wollen in den nächsten Jahren auch Algerien und Lybien ihr Tourismuspotenzial entwickeln.
Die tunesische Strategie könnte trotzdem aufegen, vorausgesetzt es gelingt, das Angebot zu umzusetzen und die Qualität deutlich zu verbessern. Die natürlichen Voraussetzungen sind gegeben. Das Land verfügt neben Sonne und Strand (ca. 1.300 km Mittelmeerküste) über touristische Attraktionen, die noch wenig erschlossen sind - angefangen von den archäologishcen Schätzen aus punischer und römischer Zeit (siehe Ausflugsziele) bis zu den Wüstenlandschaften der Sahara. |
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Sportpark am Hafen von Tabarka
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Das Angebot konzentrierte sich auf die Unterbringung von Pauschalreisenden in herkömmlichen Hotelanlagen, die Möglichkeiten eines ökologisch ausgerichteten Individualtourismus, der Bäder - (Thalssso) und des Sporttourismus wie Golf ( hier der Golfplatz von Tabarka oberhalb des Meeres gelegen mit Blick auf Meer)
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18 Loch Golfanlage Tabarka Die Anlage liegt oberhalb des Meeres mit Blick aufs Meer
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Tenniscourts gibt es in fast jedem Hotel. Animation im Bereich Tennis wird auch geboten. Genauso kann man Tennistrainer buchen um Tennisstunden zu nehmen.
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Der Tenniscourt vom Abunawas-Montazah Hotel
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Eine kleine aber feine, romatische Marina lädt Segeltouristen gerne ein. Die Marina ist gut ausgerüstet mit allem was den Service für Segler betrifft.
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schöne und romantische Marina von Tabarka
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Auch Jagd auf Wildschwein Hasen und andere Wildtiere ist möglich und Jagdausflüge vorwiegend in das Gebiet Ain Drahem oberhalb von Tabarka in den grünen Bergen sind organisierbar - am besten während der Wintersaison. |
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Jagdmöglichkeiten im Gebiet um Ain Drahem
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Für die Reitfreunde werden Reitanlagen angeboten und in der Zukunft sind weitere Reitanlagen zum Reiten und für Reitausflüge in die Berge in Planung.
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Reitanlagen (teils vorhanden oder geplant)
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Auch der Thalasso und Wellnessbereich ist abgedeckt und wird wird weiter ausgebaut. |
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Wellnesseinrichtungen des Hotels Iberostar
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Gegenüber den übrigen Anrainerländern des südlichen Mittelmeers hat das relativ kleine Tunesien (ca. 10 Mio. Einwohner) den Vorteil dass es seit der Unabhängigkeit vor nunmehr 50 Jahren politisch stabil geblieben ist. Eine breite Schicht mittelständischer Bevölkerung konnte sich in dieser Zeit herausbilden, soziale Spannungen werden deshalb wahrscheinlich auch in Zukunft beherrschbar bleiben. Der islam tunesischer prägung zeigt sich gemäßigt, Islamismus wird nicht toleriert.
Um die Qualität des Angebots von von insgesamt ca. 500 älteren Hotelanlangen in Tunesien zu verbessern, ist ein "Mise a Niveau" Programm angelaufen, das Zuschüse zu Investitionen in Ausbildung und bauliche Erneuerung gewährt. In einer ersten Phase wurden 45 Hotels mit ca. 20.000 Betten ausgewählt.
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nach unserer Information ist z.B. das alte Hotel El Morijane dabei. Es soll verkauft worden sein, und entweder grundlegend renoviert oder sogar abgerissen und ein neues 5* Hotel an die Stelle gebaut werden. |
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Die Finanzierung dieses Programms erfolgt u.a. über Kredite des Fonds Arabe de Developpement Economique et Social (200 Mio. US$) und der Agence Francaise de Developpement (50 Mio.€). MBI International (saudisches Unternehmen mit Sitz in Frankreich) hat einen Tunesien- Fonds für Ankauf, Sanierung und anschließenden Wiederverkauf von Hotels mit einem Kapital von ca. 40 Mio.€ aufgelegt. Die Regierung erhofft sich von dieser "Anschubfinanzierung" eine Sogwirkung auf weitere Investoren.
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Sollten diese Seiten von möglichen interessierten Investoren gefunden und gelesen werden:
hier die gesamte Ausfertigung als pdf Datei der Industrie und Handelskammer Tunesien. Ist übrigens in "deutsch" und "französisch" geschrieben.
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